Mutterschafts-/Vaterschaftsgeld zur Beurlaubung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die der so genannten Getrennten Verwaltung unterliegen

Um was es geht+

Mutterschaftsurlaub ist die Zeit des obligatorischen Fernbleibens von weiblichen Beschäftigten von der Arbeit während der Schwangerschaft und Geburt. Wenn bestimmte Bedingungen verhindern, dass die Mutter den Urlaub in Anspruch nimmt, hat der Vater das Recht, von der Arbeit fernzubleiben (Vaterschaftsurlaub). Der Anspruch auf Urlaub und das entsprechende Entgelt ist auch bei Adoption oder Pflegeelternschaft für Minderjährige vorgesehen.

Der verbindliche Charakter des Urlaubs für weibliche Arbeitnehmer ist im konsolidierten Mutterschafts- und Vaterschaftsgesetz (gesetzesvertretendes Dekret Nr. 151 vom 26. März 2001) verankert, das Arbeitgebern untersagt, Frauen während des Mutterschaftsurlaubs für die Arbeit zu nutzen.

Seit dem 14. Juni 2017, dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes Nr. 81 vom 22. Mai 2017, ist der Mutterschaftsurlaub für Arbeitnehmer, die in die Getrennte Verwaltung eingetragen sind, nicht mehr verpflichtend. Die entsprechende Leistung wird daher unabhängig davon gezahlt, ob die Person tatsächlich von der Arbeit fernbleibt oder nicht.

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