Um was es geht+

Geregelt vom ital. interministeriellen Dekret Nr. 96077 vom 1. Juni 2016 und veröffentlicht im Amtsblatt Nr. 180 vom 3. August 2016, wird der Trentiner Solidaritätsfonds aufgrund der in Art. 4 des ital. Gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 148 vom 14. September 2015 vorgesehenen Möglichkeit gegründet, mit der Unterstützung der Provinzen einen territorialen, die Sektoren der autonomen Provinzen Trient und Bozen übergreifenden Solidaritätsfonds einzurichten, gemäß der Regelungen für bilaterale Solidaritätsfonds gemäß ital. Gesetzesvertretendem Dekret Nr. 148/2015. Der Fonds wird vom INPS verwaltet, hat keine Rechtspersönlichkeit und genießt finanzielle und vermögensrechtliche Autonomie INPS -Rundschreiben Nr. 197 vom 11. November 2016.

Der Fonds gilt für alle privaten Arbeitgeber, die nicht in den Geltungsbereich der oben genannten Regelungen über Lohnausgleich oder bilaterale Solidaritätsfonds fallen und mindestens 75 % ihrer Mitarbeiter in Produktionsstätten in der Provinz Trient beschäftigen. Arbeitgeber, die in Bereichen tätig sind, für die ein bilateraler Fonds eingerichtet wurde, dürfen dem Trentiner Fonds beitreten, wenn die 75%-Beschäftigungsanforderung erfüllt ist. Arbeitgeber, die die oben genannte Wahl treffen, unterliegen nicht mehr den Regeln des ursprünglichen Fonds.

Der Fonds sieht die folgenden planmäßigen Maßnahmen vor: Finanzierung von Ausbildungsprogrammen zur Umschulung und/oder beruflichen Weiterbildung, auch mit Unterstützung nationaler und europäischer Fonds; Grundleistungen "assegni ordinari" für Arbeitnehmer, die von Arbeitszeitreduzierung oder vorübergehender Arbeitsaussetzung aus den in den Verordnungen über ordentlichen und außerordentlichen Lohnausgleich vorgesehenen Gründen, mit Ausnahme von jahreszeitlich bedingtem Schlechtwetter, betroffen sind. Ferner ist eine Gutschrift der damit verbundenen Beitragszahlung vorgesehen.

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