Bezahlte Freistellung für Frauen, die Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt wurden

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Art. 24 der gesetzesv. Rechtsv. Nr. 80 vom 15. Juni 2015 sieht vor, dass Arbeitnehmerinnen, die im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft beschäftigt sind, sowie Arbeitnehmerinnen mit einem Vertrag über eine geregelte und kontinuierliche Zusammenarbeit, die in die Schutzmechanismen in Bezug auf geschlechtsspezifische Gewalt aufgenommen wurden, eine Freistellung von der Arbeit für einen Zeitraum von maximal 90 Tagen über einen Zeitraum von drei Jahren in Anspruch nehmen können.

Mit dem Gesetz Nr. 232 vom 11. Dezember 2016 (Haushaltsgesetz 2017) wurde die Freistellung auch auf Selbstständige ausgedehnt.

Mit dem Gesetz Nr. 205 vom 27. Dezember 2017 (Haushaltsgesetz 2018) wurde die Freistellung mit Wirkung ab Januar 2018 auch auf Haushaltshilfen ausgedehnt.

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