Rentenreform

Ab 1. Jänner 2012 werden die nach dem 31. Dezember 2011 angereiften Beiträge aller Erwerbstätigen anhand des beitragsbezogenen Systems berechnet.

Mit dieser Berechnungsweise wird der Rentenbetrag aufgrund der im gesamten Versicherungsleben eingezahlten Beiträge ermittelt.

Dieses System unterscheidet sich vom lohnbezogenen System, das auf die durchschnittliche Entlohnung der letzten Arbeitsjahre beruht.

All jene Beschäftigten, deren Rentenbetrag zuvor ausschließlich aufgrund des lohnbezogenen Systems festgelegt wurde, erhalten von nun an eine nach dem 'Pro-Rata-Syste' berechnete Rente, welche sich auf beide Berechnungsweisen stützt.

DIE ALTERSRENTE

Ab 1. Jänner 2013 beziehen die Arbeitnehmerinnen, die in der Allgemeinen Pflichtversicherung eingetragen sind, die Altersrente mit 62 Jahren und 3 Monaten, die selbständig Tätigen und die in der Sonderverwaltung eingetragenen Frauen (Projektmitarbeiterinnen, Freiberuflerinnen ohne Berufskassa usw.) mit 63 Jahren und 9 Monaten. Das Rentenalter der Frauen wird bis 2018 stufenweise angehoben, d.h. bis dieses an jenes der Männer angepasst wird.

Das Rentenalter der Frauen im öffentlichen Dienst entspricht bereits jenem der Männer: ab 1. Jänner 2013 wird die Altersrente mit 66 Jahren und 3 Monaten bezogen.

Die in der Privatwirtschaft tätigen Männer (Lohnabhängige und Selbständige) haben mit 66 Jahren und 3 Monaten Anrecht auf die Altersrente.

Erwerbstätige Frauen und Männer, welche nach 1. Jänner 1996 erstmals Versicherungsbeiträge eingezahlt haben, können die Altersrente beziehen, sofern sie eine der nachstehend angeführten Voraussetzungen erfüllen:

  • bei Bestehen der oben beschriebenen Alters- und Beitragsvoraussetzungen, unter der Bedingung, dass das Rentenausmaß mindestens 1,5-mal den Betrag des Sozialgeldes entspricht (€ 644 im Jahre 2013)
  • Alter von 70 Jahren und 3 Monaten sowie 5 Beitragsjahre, unabhängig vom Rentenbetrag.

FRÜHRENTE

Mit 1. Jänner 2012 ist die Beitragsaltersrente abgeschafft worden; an ihrer Stelle wurde die Frührente eingeführt. Es genügen nicht mehr 40 Beitragsjahre, denn für das Jahr 2013 benötigen die Frauen 41 Jahre und 5 Monate und die Männer 42 Jahre und 5 Monate.

Das Quotensystem und das sog. mobile Renteneinstiegsfenster (=12 Monate Wartezeit zum Rentenantritt) wurden abgeschafft. Die Rente läuft ab dem 1. Tag des Folgemonats nach Erfüllen der Voraussetzungen an.

Es gilt folgende Sonderregelung: Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen der Privatwirtschaft, die in der Allgemeinen Pflichtversicherung oder in einem Ersatzfonds eingetragen sind, können mit 64 Jahren in Rente gehen, sofern sie innerhalb 31. Dezember 2012 die Voraussetzung von 36 Beitragsjahren und das 60. Lebensjahr bzw. die Voraussetzung von 35 Beitragsjahren und das 61. Lebensjahr erreicht haben. Erwerbstätige Frauen, die innerhalb 31. Dezember 2012 mindestens 20 Beitragsjahre nachweisen können und mindestens 60 Jahre alt sind, können mit 64 Jahren die Altersrente beziehen.

Die mit der 'Rentenreform' verbundene Anhebung des Rentenalters und Abschaffung der Beitragsaltersrente, gilt jedoch nicht für:

  • Beschäftigte, welche zum 31. Dezember 2011 die Voraussetzungen lt. den vorher geltenden Bestimmungen erfüllen;
  • lohnabhängige und selbständig tätige Frauen mit mindestens 35 Beitragsjahren und einem Alter von mindestens 57 Jahren (Arbeitnehmerinnen) bzw. 58 Jahren (selbständig tätige Frauen). Diese haben versuchsweise bis 31. Dezember 2015 weiterhin Anrecht auf die Beitragsaltersrente, allerdings vorausgesetzt, dass ihre Rente nach dem beitragsbezogenen System berechnet wird.

Die an die Lebenshaltungskosten vorgesehene Rentenanpassung wird im Jahr 2013 nur zu 100% gewährt, sofern der Rentenausmaß höchstens das Dreifache der Mindestrente beträgt (€ 1.443). Renten über € 1.443 sowie solchen, die zwischen € 1.443 und € 1.486,29 liegen, wird jedenfalls der Betrag von € 1.486,29 zugesichert.

Beträgt die monatliche Rente mehr als € 1.486,29 ist keine automatische Anpassung vorgesehen.

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