Certificato di agibilità

UNTERNEHMEN

Wer ist für die Anforderung der Unbedenklichkeitserklärung zuständig: Der Organisator einer Veranstaltung oder das Unternehmen, welches die Arbeitnehmer engagiert?

Das Unternehmen, welches die Arbeitnehmer der Kategorien 1 bis 14 gemäß Art 3 des D.L.C.P.S. 708/1947 in geltender Fassung direkt engagiert hat, ist verpflichtet, über die Unbedenklichkeitserklärung zu verfügen. Unternehmen, die im Bereich von Veranstaltungen tätig sind und die Kulturschaffende nicht direkt engagieren, sondern Verträge mit Trägern abgeschlossen haben, die die Arbeitnehmer oben angeführter Kategorien beschäftigen, müssen vorab feststellen, ob diese Träger über eine Unbedenklichkeitserklärung verfügen. Auch ausländische Unternehmen, die in Italien tätig sind, sind verpflichtet eine Unbedenklichkeitserklärung besitzen. Unternehmen, aus den Ländern der Europäischen Union oder aus Ländern, mit welchen es bilaterale Abkommen im Bereich der Sozialfürsorge besteht und die die Sozialabgaben im Herkunftsland einzahlen, müssen um eine Unbedenklichkeitserklärung mit Befreiung der Sozialabgaben ansuchen.


Wie verhält man sich gegenüber Arbeitnehmern aus Ländern mit welchen keine bilateralen Abkommen bestehen?

Arbeitnehmer aus diesen Ländern, die von einem Unternehmen, einer Körperschaft oder einer italienischen Institution engagiert werden, unterstehen den selben Bestimmungen wie italienische Kulturschaffende der Kategorien 1 bis 14 gemäß Art 3 des D.L.C.P.S. 708/1947 in geltender Fassung. Es muss somit eine Unbedenklichkeitserklärung angefordert werden, da das Territorialitätsprinzip der erbrachten Leistung gilt und somit die Sozialabgaben in Italien einbezahlt werden müssen.


Wie verhält man sich gegenüber Arbeitnehmern aus den Ländern der Europäischen Union oder aus Ländern, mit welchen es bilaterale Abkommen im Bereich der Sozialfürsorge besteht?

Arbeitnehmer aus diesen Ländern, die von einem Unternehmen, einer Körperschaft oder einer italienischen Institution engagiert werden, unterstehen den selben Bestimmungen wie italienische Kulturschaffende der Kategorien 1 bis 14 gemäß Art. 3 des D.L.C.P.S. 708/1947 in geltender Fassung. Es muss somit eine Unbedenklichkeitserklärung angefordert werden, da das Territorialitätsprinzip der erbrachten Leistung gilt und somit die Sozialabgaben in Italien einbezahlt werden müssen. Eine Ausnahme besteht dann, wenn die Arbeitnehmer von der Bezahlung der Sozialabgaben befreit sind. Diese Befreiung muss mittels eigenem Formblatt dokumentiert werden, aus welchem hervorgeht, dass die Sozialabgaben für eine in Italien erbrachte Leistung bei der entsprechenden Sozialversicherung im Heimatland einbezahlt werden. Die Formblätter für die Befreiung der Einzahlung der Sozialabgaben sind in der Regel den bilateralen Abkommen beigelegt. Anderenfalls muss eine Bestätigung beigelegt werden, die dieselben Informationen enthält.


Eine Musikergruppe tritt anlässlich einer Hochzeit in einem öffentlichen Lokal auf. Braucht es die Unbedenklichkeitserklärung?

Das Ansuchen um die Unbedenklichkeitserklärung und die Bezahlung der Sozialabgaben müssen vom Inhaber des Lokals ausgefüllt werden, wenn er selber zum Zweck der Organisation des Festes die Musikgruppe direkt engagiert hat. Hat hingegen eine private Person das Fest organisiert und direkt die Künstlergruppe engagiert, hat er die Pflicht, die Unbedenklichkeitserklärung anzufordern und die Sozialabgaben einzuzahlen. Der Inhaber des Lokals, in welchem der Kulturschaffende tätig ist, hat auf jeden Fall die Pflicht, zu kontrollieren, ob die Unbedenklichkeitserklärung vorliegt.


Kann die Unbedenklichkeitserklärung von einem Wirtschaftsberater im Namen und für das Unternehmen beantragt werden?

Ja, vorausgesetzt der Wirtschaftsberater verfügt über eine vom Eigentümer oder dem Rechtsvertreter des Unternehmens ausgestellte Vollmacht und ist in das Berufsverzeichnis gemäß Art. 1 des Gesetzes Nr. 12/1979 eingetragen. Dies muss mittels geeigneter Dokumente nachgewiesen werden.


Kann man die Unbedenklichkeitserklärung für einen genau definierten Zeitraum erhalten?

Nein. Auf keinen Fall ist es möglich, die Unbedenklichkeitserklärung für so genannte “offene” Zeiträume zu erlassen, unabhängig davon, ob diese Zeiträume mehr oder weniger lang sind. Die Unbedenklichkeitserklärung wird für einen spezifischen Veranstaltung oder eine Reihe von Veranstaltungen ausgestellt. Die Unbedenklichkeitserklärung muss auf eine gewisse Zeit (Dauer der Veranstaltung) beschränkt sein. Der Ansuchende muss diese bei der Anforderung der Unbedenklichkeitserklärung dokumentieren.


Innerhalb welchen Zeitrahmens kann die Unbedenklichkeitserklärung abgeändert werden?

Die Änderungen der Unbedenklichkeitserklärung müssen innerhalb von fünf Tagen ab Eintreten derselben und auf jeden Fall vor Einbringung der Leistung mitgeteilt werden, da in dem Augenblick da seitens der Inspektoren gefordert wird, die Unbedenklichkeitserklärung vorzuweisen, die Daten über die beschäftigten Personen und die Daten über den Einsatz der einzelnen Arbeitnehmer jener Situation entsprechen müssen, die von den Inspektoren festgestellt wird. Eventuelle Abänderungen, die nach dem Ende der Veranstaltung und auf jeden Fall innerhalb der folgenden fünf Tage eingetragen werden, sind nur gültig, wenn sie durch höhere Gewalt begründet oder ausreichend dokumentiert sind.


Welche Veränderungen der Unbedenklichkeitserklärung müssen der ex Enpals gemeldet werden?

Das Unternehmen ist verpflichtet, der Körperschaft jegliche Veränderung der Ausgangsdaten mitzuteilen. Insbesondere:

  • Datum der Veranstaltung;
  • Zeitraum der Beschäftigung der Arbeitnehmer; 
  • Zeitraum der Unbedenklichkeit; 
  • Beschäftigte Arbeitnehmer; 
  • Tägliche Entlohnung.

Müssen die Verträge dem telematisch übermittelten Ansuchen für die Unbedenklichkeitserklärung beigelegt werden?

Dem telematischen Ansuchen für die Unbedenklichkeitserklärung müssen die Verträge nicht beigelegt werden. Das Unternehmen wird auf jeden Fall dieselben am eigenen Firmensitz aufbewahren, damit sie eventuell den Inspektoren ausgehändigt werden können.


Wann und wie ist es möglich die Unbedenklichkeitserklärung auf telematischem Weg anzufordern?

Das telematische Ansuchen für eine Unbedenklichkeitserklärung wird direkt auf der Homepage der ex Enpals gestellt. Hierzu braucht es den PIN (personal identification number). Dieser ermöglicht es, über die Steuernummer den registrierten Kunden zu identifizieren. Das Portal ist Tag und Nacht zugänglich. Man kann somit jederzeit die Unbedenklichkeitserklärung anfordern. Dies muss entsprechend den Gesetzesbestimmungen und auf jeden Fall vor der Erbringung der Arbeitsleistung geschehen.

 

Wo kann die freie Unbedenklichkeitserklärung bestellet werden?

Ab Januar 2013 muss die freie Unbedenklichkeitserklärung nur elektronisch angefordert werden. Bis 31. Dezember 2012 kann alternativ durch die Präsentation des Papiers im Büro angefordert  werden .


ARBEITNEHMER

Ein selbständiger Kunstschaffender, der Musiker ist, möchte zusammen mit anderen selbständig Tätigen derselben Kategorie eine Aufführung realisieren. Wer muss um die Unbedenklichkeitserklärung ansuchen?

In diesem Fall ist jeder einzelne Kunstschaffende verpflichtet, die Unbedenklichkeitserklärung einzuholen und die Sozialabgaben einzuzahlen.

Eine Musikergruppe möchte in einem öffentlichen Lokal anlässlich einer Hochzeit auftreten. Braucht es eine Unbedenklichkeitserklärung?

Ja. Das Ansuchen um die Unbedenklichkeitserklärung und die Bezahlung der Sozialabgaben müssen vom Betreiber des Lokals ausgefüllt werden, falls derselbe zwecks Organisation der Veranstaltung die Musikergruppe direkt verpflichtet hat. Sollte hingegen ein Privater die Veranstaltung organisieren und direkt eine Künstlergruppe verpflichten, so hat letztere die Pflicht, um die Unbedenklichkeitserklärung anzusuchen und die Sozialabgaben einzuzahlen.Auf jeden Fall hat der Betreiber des Lokals, in welchem der Kulturschaffende auftritt, die Pflicht, die Unbedenklichkeitserklärung zu überprüfen.


Kann ein einzelner Musiker die Unbedenklichkeitserklärung anfordern und die Sozialabgaben selber einzahlen?

Ja. Das Haushaltsgesetz 2004 (G. Nr. 350/2003) sieht für Musiker, die selbständig sind, im Bereich der Unbedenklichkeitserklärung und der Verpflichtung zu Sozialabgaben einige Neuerungen vor (vgl. Rundschreiben Nr. 17/2004). Ein selbständiger Musiker kann die Unbedenklichkeitserklärung direkt anfordern, die Verpflichtung zur Aufbewahrung verbleibt jedoch beim Auftraggeber. Auf Grund der neuen Bestimmungen kann der selbständige Musiker auch die Sozialabgaben selbst einzahlen.

 

Wo kann die freie Unbedenklichkeitserklärung bestellet werden?

Ab Januar 2013 muss die freie Unbedenklichkeitserklärung nur elektronisch angefordert werden. Bis 31. Dezember 2012 kann alternativ durch die Präsentation des Papiers im Büro angefordert  werden .

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