Vereinbarkeit der Rente mit Einkommen aus Erwerbstätigkeit

In Bezug auf die Vereinbarkeit der Rente mit Einkommen aus Erwerbstätigkeit gelten folgende Einschränkungen für:

  • Bezieher und Bezieherinnen des Invalidengeldes;
  • Bezieher und Bezieherinnen der Invalidenrente;
  • arbeitstätige Rentner und Rentnerinnen, die ihr Vollzeit- in ein Teilzeitarbeitsverhältnis umwandeln.

Für den Bezug einer Alters-, Beitragsalters- oder einer Frührente ist bei Beantragung die Beendigung der lohnabhängigen Tätigkeit erforderlich. Selbständige hingegen müssen ihre Tätigkeit nicht aufgeben.

ABZÜGE

In folgenden Fällen sind Abzüge auf der Rente vorgesehen:

  • ist der Rentner lohnabhängig, behält der Arbeitgeber einen Betrag auf der Entlohnung ein und überweist diesen dem für die Rentenzahlung zuständigen Leistungsträger.
  • ist der Rentner lohnabhängig und wird ihm die Rente erst nachträglich zusammen mit den Nachzahlungen liquidiert, nimmt der Leistungsträger die Abzüge auf den Nachzahlungen vor;
  • verfügt der Rentner über Einkommen aus selbständiger Tätigkeit, nimmt der Leistungsträger ebenso die Abzüge auf den Nachzahlungen vor;

Die Beträge können

  • entweder täglich von der Entlohnung, bei Einkommen aus lohnabhängiger Tätigkeit, oder
  • monatlich von der Rente, bei Einkommen aus selbständiger Tätigkeit, abgezogen werden.

Die Einkommen aus Erwerbstätigkeit, bei Nicht-Bestehen eines Lohnverhältnisses, werden als Einkommen aus selbständiger Tätigkeit betrachtet, unabhängig von der steuerrechtlichen Handhabung.

Ist die selbständige Tätigkeit nur für eine begrenzte Zeit im Jahr ausgeführt worden, werden die Abzüge nur für die gearbeiteten Monate getätigt.

Nimmt der Rentner oder die Rentnerin eine lohnabhängige Tätigkeit im Ausland auf, muss er/sie dem NISF Folgendes mitteilen: Anfangsdatum der Lohntätigkeit, Anzahl der gearbeiteten Tage und Monatsentlohnung.

Daraufhin wird das NISF die entsprechenden Beträge von der Rente abziehen.

Ist der Rentner oder die Rentnerin im Ausland selbständig tätig, muss er/sie ebenfalls die Einkommen innerhalb der vorgesehenen Fristen mitteilen.

DAS INVALIDENGELD

Für erwerbstätige Empfänger von Invalidengeld ist eine doppelte Kürzung des Leistungsgeldes per Gesetz vorgesehen. Diese Leistung wird um 25% reduziert, sofern das erzielte Einkommen den Jahresbetrag der NISF-Mindestrente um das 4-fache überschreitet (für das Jahr 2013 beträgt dieses Ausmaß € 25.762,36). Das Invalidengeld wird hingegen um 50% reduziert, sofern das Einkommen 5-mal den Jahresbetrag der Mindestrente überschreitet (d.h. bei einem Ausmaß über € 32.202,95).

Fällt das bereits reduzierte Invalidengeld dennoch höher aus als der Betrag der NISF-Mindestrente (d.h. € 495,43 im Jahr 2013), wird der Betrag des Invalidengeldes ein zweites Mal gekürzt, und zwar je nach Beitragsalter zum Zeitpunkt der Berechnung:

Bei mindestens 40 Beitragsjahren gibt es keinen zusätzlichen Abzug, da das Invalidengeld in diesem Fall mit dem Einkommen aus lohnabhängiger bzw. selbständiger Tätigkeit gänzlich vereinbar ist, so wie dies auch für die Alters- und Dienstaltersrente gilt. Bei weniger als 40 Beitragsjahren hingegen wird die Leistung zusätzlich gekürzt, je nachdem es sich um Einkommen aus lohnabhängiger oder selbständiger Tätigkeit handelt. Im ersteren Fall wird der über der Mindestrente liegende Anteil um 50% reduziert; im zweiten Fall hingegen entspricht diese Kürzung 30% des über der Mindestrente liegenden Betrags, wobei diese Reduzierung nicht mehr als 30% der erzielten Einkünfte ausmachen darf.

Wird das Invalidengeld in eine Altersrente umgewandelt, ist letztere Rentenleistung mit dem Einkommen aus Erwerbstätigkeit vereinbar.

DIE INVALIDENRENTE

Fällt die Invalidenrente höher aus als die Mindestrente, kann diese eine Kürzung erfahren, je nach Beitragsalter bei Berechnungsdatum:

Bei mindestens 40 Beitragsjahren gibt es keine Kürzung, da in diesem Fall die Invalidenrente mit dem Einkommen aus lohnabhängiger bzw. selbständiger Tätigkeit vereinbar ist.

Verfügt man über weniger als 40 Beitragsjahren wird diese Leistung gekürzt, je nachdem ob es sich um Einkommen aus lohnabhängiger oder aus selbständiger Tätigkeit handelt. Im ersteren Fall wird der über der Mindestrente liegende Anteil um 50% reduziert; im zweiten Fall hingegen entspricht diese Kürzung 30% des über der Mindestrente liegenden Betrags, wobei diese Reduzierung allerdings nicht mehr als 30% der erzielten Einkünfte ausmachen darf.

Wird die Invalidenrente in eine Altersrente umgewandelt, ist Letztere mit dem Einkommen aus Erwerbstätigkeit vereinbar.

Für Rentner, deren Alter geringer ist als das für die Altersrente erforderliche, können außerdem die Bestimmungen angewandt werden, die:

  • eine Suspendierung der Invalidenrente vorsehen, sofern das Einkommen aus lohnabhängiger, freiberuflicher, selbständiger Tätigkeit oder Unternehmenstätigkeit über dem 3-fachen des Mindestrentenbetrags (ausbezahlt aus dem Fonds der Lohnabhängigen) beträgt. (Zur Berechnung des Mindestrentenbetrages wird der zum 1. Jänner eines jeden Jahres geltende Monatsbetrag verwendet und dann mal 13 multipliziert.)

DIE ARBEITSUNFÄHIGKEITSRENTE

Die Arbeitsunfähigkeitsrente ist unvereinbar mit

  • jeder im In- und Ausland verrichteter lohnabhängiger und selbständiger Tätigkeit;
  • mit der Eintragung in die Verzeichnisse der landwirtschaftlichen Arbeiter, in die Verzeichnisse der Selbständigen und in die Berufsverzeichnisse, sowie mit dem Bezug von einkommensstützenden Maßnahmen zu Lasten der Allgemeinen Pflichtversicherung (Arbeitslosengeld, Lohnausgleich usw.).

Falls eine der oben angeführten Unvereinbarkeitsfälle eintritt, ist der/die Bezieher/in verpflichtet, das NISF umgehend darüber zu informieren. Das Institut wird daraufhin die Arbeitsunfähigkeitsrente widerrufen und wenn die Voraussetzungen für das ordentliche Invalidengeld gegeben sind, diese Leistung ab dem Folgemonat nach Eintreten der Unvereinbarkeit auszahlen.

Weitere Informationen zu den Einreichmodalitäten der Einkommenserklärung und zu den Sanktionen für jene Arbeitgeber und für Arbeitnehmer, die sich nicht an die Bestimmungen halten, welche hinsichtlich der Unvereinbarkeit der Rente mit Einkommen aus lohnabhängiger Tätigkeit gelten, können auf unserer Homepage www.inps.it nachgelesen werden. Befolgen Sie dabei den Navigationspfad: "Home > Informazioni > La pensione > Cumulo pensione e reddito da lavoro"

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