Rentenberechnung

Ab dem Jahre 2012 wird das beitragsbezogene Berechnungssystem auch für jene Beschäftigte angewandt, für welche weiterhin das lohnbezogene System galt (d.h. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die zum 31. Dezember 1995 über mindestens 18 Beitragsjahre verfügten). Der den Betreffenden zustehende Rentenbetrag wird nach dem sog. 'Pro-Rata-System' berechnet, d.h. dass die Beiträge bis zum Jahre 2011 nach dem lohnbezogenen und jene ab dem 1. Jänner 2012 nach dem beitragsbezogenen System berechnet werden.

Für jene Erwerbstätigen, die zum 31.12.1995 weniger als 18 Beitragsjahre oder noch keine Beiträge nachweisen können, wird eine andere Berechnungsweise angewandt: Bei Erstgenannten erfolgt die Berechnung nach dem gemischten System, d.h. dass die Beiträge bis zum 31.12.1995 nach dem lohnbezogenen und jene ab dem 1.1.1996 nach dem beitragsbezogenen System berechnet werden (außer wenn der Betreffende die beitragsbezogene Berechnungsweise gewählt hat). Bei jüngeren Beschäftigten, die zum 31.12.1995 keine Beiträge nachweisen, erfolgt die Berechnung ausschließlich nach dem beitragsbezogenen System.

DAS BEITRAGSBEZOGENE SYSTEM

Dieses System beruht auf die Beitragsleistung des gesamten Arbeitslebens.

Berücksichtigte Berechnungselemente sind dabei:

  • die Jahresentlohnung der Erwerbstätigen oder die Einkünfte der selbständig Tätigen bzw. der arbeitnehmerähnlich Beschäftigten;
  • die jährlichen Beiträge, die aufgrund des Beitragssatzes zu berechnen sind (33% für die Lohnabhängigen, 20% für die selbständig Tätigen und der jährlich festgelegte Prozentsatz für die arbeitnehmerähnlich Beschäftigten);
  • das individuelle Ausmaß aller Beiträge, d.h. die Summe aller Beiträge, die jährlich aufgrund des Kapitalisierungssatzes aufgewertet werden; dieser Satz wird an die durchschnittliche Fünfjahres-Änderung des vom ISTAT festgelegten Bruttoinlandproduktes angepasst;
  • das individuelle Ausmaß der Beiträge, das an den altersentsprechenden Umwandlungskoeffizienten zum Zeitpunkt der Pensionierung anzupassen ist (siehe nachstehende Tabelle):
Alter Umwandlungskoeffizient
57           4,304%
58 4,416%
59  4,535%
60 

4,661%

61 4,796%
62          

4,940%

63

5,094%

64           5,259%
65            5,435%
66           5,624%
67 5,826%
68           6,046%
69

6,283%

70          

6,541%

DAS LOHNBEZOGENE SYSTEM

Nach diesem System wird die Rente im Verhältnis zur durchschnittlichen Entlohnung (bzw. die Einkünfte der Selbständigen) der letzten Arbeitsjahre berechnet.

Diese Berechnung beruht auf drei Elemente:

  • das Beitragsalter, d. h. die Gesamtheit aller Beiträge (höchstens 40 Jahre), welche der/die Erwerbstätige zum Renteneintrittsdatum geltend machen kann und auf dem Versicherungskonto gutgeschrieben wurden; dabei werden sowohl die Pflicht- und Ersatzbeiträge als auch die freiwilligen, nachgekauften oder zusammengelegten Beiträge berücksichtigt;
  • die rentenwirksame Entlohnung bzw. die rentenwirksamen Einkünfte, die sich aus der durchschnittlichen Entlohnung bzw. aus den durchschnittlichen Einkünften der letzten gearbeiteten Jahre ergeben und aufgrund des jährlich festgelegten ISTAT-Indexes aufgewertet wurden;
  • den Ertragssatz in Höhe von jährlich 2% der Entlohnung/der Einkünfte für Renten, die unter der festgelegten Höchstgrenze liegen (für Renten mit Anlaufdatum 2013 beträgt diese Grenze jährlich 45.530 Euro), wobei dieser Ertragssatz im Verhältnis zum steigenden Rentenausmaß progressiv sinkt. Wenn die rentenwirksame Entlohnung unterhalb der obgenannten Höchstgrenze liegt, bedeutet dies also Folgendes: bei einem Beitragsalter von 35 Jahren beträgt die Rente 70% der Entlohnung, bei einem Beitragsalter von 40 Jahren hingegen, 80% der Entlohnung.

Der nach dem lohnbezogenen System berechnete Rentenbetrag besteht aus zwei Anteilen:

Dem Anteil A, der aufgrund des zum 31. Dezember 1992 angereiften Beitragsalters und der durchschnittlichen Entlohnung der letzten 5 Jahre berechnet wird, d.h. der letzten 5 Jahre (=260 Beitragswochen) für Erwerbstätige bzw. 10 Jahre (=520 Beitragswochen) für selbständig Tätige unmittelbar vor der Pensionierung.

Dem Anteil B, die aufgrund des Beitragsalters ab dem 1. Jänner 1993 zum Anlaufdatum der Rente und aufgrund der durchschnittlichen Entlohnung der letzten 10 Jahre (für Lohnabhängige) bzw. der durchschnittlichen Einkünfte der letzten 15 Jahre (für Selbständige) festgelegt wird.

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