Zusatzrente

Die Zusatzrente ist eine zu beantragende, finanzielle Leistung, die ausbezahlt wird, sofern ein Arbeitnehmer über IAH-Beiträge (für Invalidität, Alter und Hinterbliebenen) in der Allgemeinen Pflichtversicherung verfügt, die alleine nicht ausreichen, um die für die Rente (Altersrente oder ordentliches Invalidengeld) erforderten Beitragsvoraussetzungen zu erreichen.

WEM STEHT SIE ZU?

- Arbeitnehmern, die über Beiträge in der Allgemeinen Pflichtversicherung verfügen und bereits eine Rente aus einem Ersatz-, Ergänzungs- oder Alternativfonds, nicht zulasten der Allgemeinen Pflichtversicherung, empfangen (Rentenfonds der öffentlichen Bediensteten, Ergänzungs- und Ersatzfonds, usw.).Zudem steht die Zusatzrente auch folgenden Personen zu:

  • den Empfängern einer Rente zulasten des Sonderfonds für Weltpriester und für Kultusminister anderer nicht katholischer Konfessionen;
  • den Personen, die eine Leibrente anstelle einer Rente beziehen;
  • den Hinterbliebenen oben angeführter Leistungsempfänger. Die Rentner der Verwaltung des Schauspielwesens haben auf die Zusatzrente Anspruch, falls ihre Beiträge bei einer oder mehreren Sonderverwaltungen der Selbständigen eingezahlt wurden.

WEM STEHT SIE NICHT ZU?

Kein Anrecht auf die Zusatzrente aus dem Fonds der Allgemeinen Pflichtversicherung haben:

  • Bezieher einer Rentenleistung zulasten von Rentenkassen oder –fonds der Freiberufler (Ärzte, Rechtsanwälte, Ingenieure, usw.);
  • Bezieher einer Rentenleistung zu Lasten der Verwaltung des Schauspielwesens, die ausschließlich auf eine einzige Rente Anspruch haben für die bei beiden Verwaltungen eingezahlten Beiträge;
  • Bezieher einer ausländischen Rente eines nicht mit Italien konventionierten Staates;
  • Bezieher einer ausländischen Rente eines mit Italien konventionierten Staates, aufgrund dessen Anrecht auf die sog. Totalisierung (d.h. auf die Summierung der verschiedenen Versicherungszeiten) besteht. Dabei werden die ausländischen und italienischen Beitragszeiten summiert, und die Rente wird dann nach dem sog. Pro-Rata-System ausbezahlt.
  • Bezieher einer Rente aus der Sonderverwaltung der arbeitnehmerähnlich Beschäftigten.

Die arbeitnehmerähnlich Beschäftigten, die bei der NISF-Sonderverwaltung eingetragen sind, können die Zusatzrente bei ihrer Verwaltung beantragen, vorausgesetzt, dass sie bei dieser Verwaltung kein eigenständiges Rentenanrecht haben und eine Rente zulasten der Allgemeinen Pflichtversicherung, der Ergänzungs- und Ersatzfonds, der Sonderverwaltungen der Selbständigen und der Berufskassen der Freiberufler beziehen.

VORAUSSETZUNGEN

Die Rente kann nur erhalten werden, wenn:

  • eine Hauptrente bereits in Zahlung steht oder derzeit in Zahlung gestellt wird, zulasten eines Ergänzungs-, Ersatz- oder Alternativfonds der Allgemeinen Pflichtversicherung;
  • man mindestens einen Wochenbeitrag oder Monatsbeitrag in der Allgemeinen Pflichtversicherung nachweisen kann;
  • man nicht über die für eine eigenständige Rente vorgesehenen Versicherungs- und Beitragsvoraussetzungen verfügt.

LEISTUNGEN

Zudem sind auch folgende Voraussetzungen erfordert:

  • man muss das für die Altersrente vorgesehene Rentenalter erreicht haben, bei dem Fonds, wo die Zusatzrente beantragt wird; und
  • das lohnabhängige Arbeitsverhältnis beendet haben.

Für die Invaliden-Zusatzrente muss man außerdem noch:

  • die sanitären Voraussetzungen erfüllen, die zur Erlangung des ordentlichen Invalidengeldes vorgesehen sind (eine um mehr als zwei Drittel verminderte Arbeitsfähigkeit infolge einer psycho-physischen Beeinträchtigung).

Die Hinterbliebenen eines Arbeitnehmers, der noch nicht die Rente bezog, erhalten die Hinterbliebenen-Zusatzrente:

  • wenn sie nicht auf eine eigenständige, indirekte Rente (da die Beitrags- und Versicherungsvoraussetzungen, die für die Altersrente, das ordentliche Invalidengeld oder die Arbeitsunfähigkeitsrente nicht erreicht wurden) oder nicht auf eine indirekte Vorzugsrente Anrecht haben;
  • wenn sie auf eine Hinterbliebenenrente, zu Lasten eines obligatorischen Pflichtrentenfonds oder eines Ergänzungs-, Ersatz- oder Alternativfonds anstelle der Allgemeinen Pflichtversicherung Anrecht haben.

Die Hinterbliebenen des Arbeitnehmers, der eine direkte Zusatzrente bezog, haben in folgenden Fällen auf die Hinterbliebenen-Zusatzrente Anrecht:

  • wenn sie den Anspruch auf die Übertragbarkeit der Rente zu Lasten der obligatorischen Ersatz-, Ergänzungs- oder Alternativfonds anstelle der Allgemeinen  Pflichtversicherung, nachweisen können.

Falls die Hinterbliebenen des Beziehers einer Zusatzrente nicht auf die Übertragbarkeit der Rente zu Lasten eines anderen Leistungsträgers Anspruch haben, können diese eine eigenständige indirekte Rente zu Lasten der Allg. Pflichtversicherung (gemäß den allgemeinen Voraussetzungen) erlangen:

  • wenn Beiträge zugunsten des verstorbenen Arbeitnehmers gutgeschrieben wurden und dies erst nach Auszahlung der direkten Zusatzrente erfolgte;
  • wenn zum Zeitpunkt des Ablebens die Beitrags- und Versicherungsvoraussetzungen (die für die Altersrente, das ordentliche Invalidengeld oder die Arbeitsunfähigkeitsrente gelten) unter Miteinbeziehung der Beiträge vor und nach Anlaufdatum der Zusatzrente erreicht werden.

DER ANTRAG

Der Antrag ist ausschließlich telematisch über einen der folgenden Kanäle zu übermitteln:

  • über das Web - über die Online-Dienste unseres Internetportals, zu denen der Bürger mittels PIN Zugang hat;
  • über das Contact Center – vom Festnetz aus erreichbar unter der kostenlosen Nummer 803164 bzw. vom Mobilnetz aus erreichbar unter der gebührenpflichtigen Rufnummer 06164164 (je nach gewähltem Mobilfunk-Tarif);
  • über die Patronatsstellen bzw. Intermediäre – anhand der von Ihnen gebotenen telematischen Dienste.

WANN STEHT SIE ZU?

Anlaufdatum der Zusatzrente ist:

  • der 1. Tag des Folgemonats nach Einreichdatum;
  • der 1. Tag des Folgemonats nach Einreichdatum bzw. nach Überprüfung der sanitären Voraussetzung, sofern es sich um eine Invalidenrente handelt;
  • der 1. Tag des Folgemonats nach Ableben, sofern es sich um eine Hinterbliebenen-Zusatzrente handelt.

LEISTUNGSAUSMASS

Zur Bestimmung des Rentenbetrages wird eines der folgenden Berechnungssysteme angewandt:

  • das lohnbezogene System, sofern es sich ausschließlich um Beitragszeiten handelt, die vor dem 1.1.1196 in der Allgemeinen Pflichtversicherung eingezahlt wurden;
  • das gemischte System (lohn- und beitragsbezogen), sofern der Versicherte über Beitragszeiten bei der Allgemeinen Pflichtversicherung verfügt, die sowohl vor dem 1.1.1996 als auch nach dem 31.12.1995 eingezahlt wurden;
  • das beitragsbezogene System, sofern es sich ausschließlich um Beiträge handelt, die nach dem 31.12.1995 bzw. 31.12.2011 eingezahlt wurden.

Die Berechnung der Zusatzrente, die aufgrund der nach 1.1.1996 entrichteten Beiträge ausbezahlt wird, erfolgt nach dem beitragsbezogenen System. Dabei wird das bei der Auszahlung der Hauptrente angewandt Berechnungssystem außer Acht gelassen.Falls nach Anlaufdatum der Zusatzrente weitere Beiträge eingezahlt werden, so hat man auf einen Rentenzuschlag Anrecht.

ZUSATZINFORMATION

Für die Zusatzrente ist keine Aufstockung auf den Mindestrentenbetrag vorgesehen.

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